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Crosstrainer vs. Ellipsentrainer – wer bietet was?

Crosstrainer simulieren den Bewegungsablauf des Laufens, indem die Füße des Trainierenden, fest auf einem Pedal stehend, deren horizontale und vertikale Bewegung begleiten. Die Bewegung der Pedale wiederum ergibt sich aus der Bewegung eines Schienensystems, das seinerseits über eine Kurbel angetrieben wird, welche mit einem Schwungrad verbunden ist. Das Schwungrad ist bei allen unterschiedlichen Crosstrainer-Modellen kreisrund, trotzdem unterscheiden sich einzelne Modelle in der Bewegung des Schienensystems und damit im Bewegungsablauf des Trainierenden. Dieser Unterschied ergibt sich aus der mechanischen Konstruktion des Schienensystems und der daraus resultierenden Übertragung der Bewegung. Während Ellipsentrainer die Kreisbewegung über Hebel und Gelenke in eine elliptische, vorwiegend horizontale Bewegung umwandeln, vollführt der klassische Crosstrainer, zusätzlich zur horizontalen, eine, je nach Modell mehr oder weniger starke, vertikale Bewegung der Schienen und Pedale und damit des Trainierenden.

Wie beim echten Laufen entscheidet auch beim Crosstrainer die vertikale Bewegung über den Laufstil. Beim Ski-Langlauf, beim Gehen oder dem Nordic Walking werden die Füße kaum gehoben und die Bewegung erfolgt vornehmlich horizontal. Je schneller man läuft, desto höher werden die Füße gehoben. Dies gilt beim Joggen und Sprinten oder, unabhängig von der Geschwindigkeit, beim Treppensteigen.

Die Wahl des Crosstrainers ist also auch immer eine Wahl des Laufstils. Der Ellipsentrainer ermöglicht ein besonders schonendes Lauftraining, das insgesamt, gerade für Anfänger mit geringer Fitness, so gestaltet werden kann, dass die Trainingsbelastung langsam gesteigert werden kann.

Der klassische Crosstrainer dagegen ermöglicht ein effizientes und anspruchsvolles Leistungstraining, das auch für Profisportler im Training geeignet ist. Je nach Modell kann mit ihm schnelles Laufen, bis hin zum schnellen Sprint simuliert werden, womit hohe Ansprüche an die Leistungsfähigkeit des Trainierenden gestellt werden und diesen effizient trainiert wird.

Welches das richtige Gerät ist, ist also nicht zuletzt davon abhängig, was mit dem Training erreicht werden soll. Für reines Gelegenheitstraining, das alltäglichen Bewegungsmangel auf schonende Weise ausgleichen soll, ist in aller Regel der Ellipsentrainer die beste Wahl. Die Bewegung wird, trotz langer Schrittweite, meist als angenehm und natürlich empfunden und stellt dabei, abhängig vom gewählten Trainingsprogramm, keine zu hohen Anforderungen an die bereits vorhandene Kondition des Einsteigers. Trotzdem ist, mit ausdauerndem Training und anspruchsvollen Trainingsprogrammen, ein effizientes Herz-Kreislauf-Training möglich.

Crosstrainer mit deutlich vertikalem Bewegungsablauf sind dagegen geeignet, hohe Trainingsbelastung zu erzeugen. Damit ermöglichen sie auch Fortgeschrittenen ein effektives Cardio-Training und gezieltes Training, vor allen Dingen der Beinmuskulatur. Modelle mit entsprechender Programmvielfalt sind zudem geeignet, über einen längeren Zeitraum, mit regelmäßigem Training, deutliche Leistungssteigerung und Trainingserfolge zu erzielen.

Aus medizinischer Sicht stellt das Training auf einem Ellipsentrainer jedoch eine stärkere Belastung für die Hüftgelenke dar. Interessenten mit Problemen oder Vorbelastungen in diesem Bereich sollten eine Eignung des Trainingsgerätes deshalb nach Möglichkeit im Vorfeld medizinisch abklären.

Ein Ziel des Trainings auf einem Crosstrainer ist für viele Interessenten die Gewichtsreduktion, also die Fettverbrennung durch Sport. Hier sind klassische Crosstrainer den sanfteren Ellipsentrainern erkennbar überlegen. Das Training kann auf Ihnen anspruchsvoller gestaltet werden und damit einen höheren Kalorienverbrauch erzeugen.


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